Sie sprechen seine Sprache, doch der Fremde schweigt, schlägt
das Notizbuch auf und schreibt mit:
– Das Bier schmeckt nach Scheisse.
Der Junge mit den langen fettigen Haaren hat die Flasche aufgerissen, den
Verschluss auf den Boden geworfen, nun rülpst er laut. Die andern drei
flegeln sich auf die Bänke der Hammersmith Line, strecken ihre schmutzigen
Turnschuhe in die Luft.
– Ist das die richtige Bahn?
– Schau doch auf den Plan, du Trottel
– Ist das die rosa Linie oder die grüne?
– Die grüne, du Scheisser.
Sie balgen sich um eine Zeitung, Daily Sport, einer reisst dem andern eine
Seite mit Fotos von halbnackten Frauen heraus.
– Gib her, du kannst ja doch nicht lesen.
– Ich schaue ja nur.
– Das soll Sport sein? Da steht ja nur Scheiss drin.
Die vier haben irgendwo Karten gespielt, mit irgendwelchen Scheisskerlen.
Morgen kehren sie dorthin zurück.
Liverpool Street Station. Es drängen sich Menschen herein, stehen im
Gang, ziehen ihre Bücher hervor und beginnen zu lesen.
– Du, wir sind in der falschen Bahn.
– Scheisse!
– Was machen wir jetzt? Wir müssen raus.
– Ach, ist doch scheissegal.
– Wir steigen in Kings Cross um.
– Fahren halt dann mit der blauen Scheisse.
Die Bierflasche rollt von der Bank, knallt auf den Boden, rollt zwischen
die Beine der Stehenden, die keine Miene verziehen, weiterlesen als seien
die vier Fremden Luft.
– Ich habs ja gesagt, wir sind falsch.
– Du, heb die Flasche auf, du.
– Heb sie du auf, Scheisser!
– Scheisse!